Bei Sonnenschein starten wir zum gemeinsamen Familienausflug, Helga pedaliert anfangs etwas unzufrieden auf meinem Thunderbold. Wir radeln über Forst- und trailige Waldwege nach Straßlach zum Abstecher beim Gelato Italiano. Nachdem Luis seine 5 (fünf) Kugeln Eis verdrückt hat, fallen die ersten Regentropfen. Über den Deininger Weiher suchen wir uns durch Wälder und Felder den Weg nach Oberhaching, wo wir uns an der Kugleralm an zwei Auszogenen und einem heißen Kaffee laben. Auf dem letzten Metern machen wir trotz Regens noch einen kleinen Umweg, weil Helga so Spaß an dem geilen Rad hat.
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Als Geister unserer selbst radeln wir immer mit genügend Abstand durch bayrische Alpenvorland. Dank präsidentieller Tipps haben wir ausreichend Desinfektionsmittel im Körper und sind innerlich erleuchtet. Als Trainingsauftakt fordern uns die überwiegend asphaltierte Strecke mehr als gedacht. Dafür gab es aber in Straßlach mindestens ein Eis.
Geister
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Eigentlich wollten wir nur ein Eis in Grünwald schlecken, aber leider war das Il Gelato Italiano nur eine Baustelle. und es gab nirgends ein Hinweis, wo und ob wieder eröffnet wird….
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Eigentlich friedlich geplante Familientour durch den Perlacher Forst zu Lang’s Cafe in Grünwald und an der Isar wieder zurück. Aber dann …, der Trailer bei RapPlayer.
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Wir verlassen Tobadill in südwestlicher Richtung auf einem Waldweg nach Giggl. Von dort trailen wir auf dem ersten Trail des Tages bis See (1.040 m), wo wir die Bundesstraße kreuzen und dann dem Zentralalpenweg 02 über Kappl (1.240 m) bis Ischgl (1.354 m) folgen (ca. 700 hm, alternativ sparen wir uns über die Paznauntalstrasse ungefähr 350 hm).
Nun beginnt der zähe und 1.254 hm lange Aufstieg zum Fimberpass. Nach ca. 500 hm treffen wir auf die Trans Altarezia, die uns auf der weiteren Tour immer wieder begegnen wird und uns über alte Handels- und Schmugglerpfaden führt. Die Grenze zur Schweiz überschreiten wir in 2.100 m Höhe. Ab der Heidelberger Hütte (2.265 m) ist der Uphilltrail als M4 eingestuft und somit ist Schieben/Tragen bis zum Fimberpass (2.608 m) angesagt.
Das Downhill-Video erklärt, warum wir das alles tun: Der 600 hm S2-Single Trail ist der Zubringer ins Val Sinestra, das 2011 zur Landschaft des Jahres gewählt wurde. Für eine Pause am Hof Zuort verlassen wir die Trans Altarezia und kreuzen die Aua da Laver über eine Holzbrücke.
Nun rollen wir, den Ort Val Sinestra mit seinen Holzbrücken links im Tal liegen lassend, immer weiter abwärts. Nur für Sent, einem typisch Engadinerdorf, sollten wir uns noch ein wenig Zeit nehmen. Anschließend müssen wir noch ein paar Meter weiter, um im Hotel Crusch Alba in Scuol die Nacht zu verbringen.
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Von München fährt uns die Deutsche Bundesbahn nach Ehrwald, wo wir uns auf unsere Räder schwingen. Die ersten 400 Höhenmeter des Tages bringen uns bei regelmäßigem Auf und Ab über den Fernpass. Dort können wir im SB Restaurant des Campingplatzes die erste Pause der Tour einlegen.
Die nächsten 400 hm werden da sehr viel spannender: Steigung entlang des Tegesbachs bis der Oberschenkel kracht. Ob wir den ca. 5-6-km langen Umweg zur Tarrentonalm nehmen wollen, können wir vor Ort entscheiden. Wesentlich flacher und angenehmer ist danach der traumhafte, noch mal 500 m hohe Uphilltrail unterhalb des Alpleskopfs vorbei am Schweinsteinjoch bis zum Dirstentrittkreuz. Nun kommt der Mühe Lohn und wir dürfen unsere Helme aufschnallen und uns 1.000 m bis nach Tarrenz in die Tiefe stürzen. Weitere Bilder zu diesem Tourteil gibt es hier.
Soweit wir uns nicht anderweitig verpflegt haben, sollten wir jetzt an Pause denken, bevor wir den letzten Teil der Tour in Angriff nehmen. Wesentlich langweiliger und sehr flach bringt uns überwiegend Asphalt via Imst, Mils Schönwies durchs Inntal nach Landeck. Zum Abend freuen wir uns auf den letzen Gegenanstieg (nur 400 hm, weil wir uns Umwege kurz vor Perfuchsberg über Waldwege sparen und brav auf der Tobadiller Straße bleiben) und schlagen unser Nachtlager im Gasthof Alpenblick in Tobadill auf.
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