Durch den Wald fahren wir bis zur Großhesseloher-Brücke und stürzen uns dahinter in den Trail bis Grünwald. Über die Rampe vorm Schloß geht es weiter durch den Ort und gleich wieder herunter an die Isar. Bis zum Mühlenwirt bleiben wir auf schönen, teils sehr matschigen Single-Trails. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Apfelschorle fahren wir gemütlich über Forstautobahnen zurück.
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Von Geitau geht’s vorbei am Segelflughafen zunächst flach über Asphalt, später neigt sich der Weg immer steiler zum Himmel. Nach knackige 23% erreichen wir erst den Soinsee und kurz danach die Großtiefenthalalm. Hier beginnt das Naturschutzgebiet Rotwand, Radeln verboten! Tragend und schiebend bewältigen wir den Aufstieg zum Miesingsattel (1709 m). Abwärts geht es zunächst über einen schönen Trail, der immer noch im Naturschutzgebiet liegt, und dann über rasant Forstautobahnen zurück nach Geitau. Eine schöne Tour mit Zwangsschieben – bergauf und bergab.
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Bei gefühlten 38°C fahren Christian und ich vom Fuß des Wallbergs die Wallbergstraße übers Wallbergmoos bis zum Ende der Schotterstraße. Von den drei dort vorhandenen Auffahrten wählen wir die entlang der Skipiste, die ersten Meter radel ich noch, dann werde ich vernünftig, weil Schieben wesentlich kraftsparender ist. Weiter oben geht es dann trailig und weniger steil auch radelnd voran, so dass wir trotz der Hitze schon nach 90 min am Wallbergsattel sind. Der restliche Weg bis zur Hütte vorm Gipfel kommt uns da schon einfach vor. Wir klettern rauf bis zum Gipfelkreuz und genießen den kühlenden Wind. Während am Tegernsee die Warnlampen Sturm ankündigen, wird uns immer klarer, dass uns der Sonnenuntergang leider nicht vergönnt ist.
Auf der Abfahrt über den Sommerweg wird es nun schnell dunkel, aber wir glauben uns bestens mit Lampen ausgerüstet. Ca. 300 hm vor der Talstation lernen wir dann, dass plattenflicken im Dunkeln auch mit Lampen nicht möglich ist. Und weil auch der Ersatzschlauch ein Loch hat, beschließe ich die letzten Meter zu schieben, während Christian vorfährt und mich an der Talstation abholt.
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Zusammenfassung: 56,7 km und 1.096 hm in 4:14 h
Thomas und Chris am Passo di S. Giovanni
Der letzte Tag unseres Abenteuers beginnt mit einem ausgedehnten Frühstück, Einkäufen und Reparaturarbeiten an meinem Navi.
Um 9:30 beginnt in Andalo (1.040 m) der teilweise steile Aufstieg in das auf 1.817 m gelegene Skigebiet Paganella. Von dort hat man wunderschöne Blicke über das Hochplateau und auf den Lago di Molveno.
Nach 2h erreichen wir das Bait di Germano,
Gardasee
eine traumhafte Berghütte auf dem Kamm des Skigebiets und genießen das erste Mal den Blick auf den zu erahnenden Gardasee.
Vor uns liegt nun noch die Längsüberquerung der Paganella auf einfachen Schotterpisten und die 1.500 hm Abfahrt nach Due Laghi bei Sarche.
Chris Bein
Die Abfahrt hat noch einmal alles zu bieten, was das Bikerherz erfreut. Leider bleibt Chris in einem Singletrail an einem Stein hängen und schlägt sich das Schienenbein auf. Nach kurzer Pause können wir weiter und unseren Downhill am Ristorante Due Laghi abschließen.
Ristorante Due Laghi
Schon mit ein wenig Wehmütigkeit genießen wir Pizza und Pasta, die Sonne und den Blick über die Seen.
Die letzten paar Kilometer und 200 hm rasen wir dem Gardasee entgegen und erreichen nach einem kurzen Stopp um 16:21 die Spiaggia in Garda, wo Thomas und ich mit einem Bad, Chris uns fotografierend die Tour abschließen.
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Vom Refugio fahren wir zunächst entspannt bergab, mal Straße, mal Trail, zwischendurch gönne ich mir einen kleinen Aufstieg, da die Halterung meines Navis nicht mehr so richtig seine Funktion erfüllt. Aber schon nach wenigen Höhenmetern werde ich fündig.
Die Sonne steigt höher, und es wird heißer, während wir auf der Landstraße langsam zerfließen, ein kurzer Supermarktstopp und ein paar Espressi gönnen wir uns in Denno und verschieben die Mittagspause immer weiter nach hinten, um der größten Hitze zu entgehen. Schlecht geplant, denn irgendwann finden wir keine einladenden „Aperto“ Schilder mehr. Irgendwann gelangen wir in den Erholungspark ohne jede nutzbare Infrastruktur und dann geht es noch mal fast ohne Schatten steile italienische Betonrampen hinauf. Kurz vor Andalo und mit schwindenden Kräften verliere ich nochmal mein Navi, diesmal mit Bruch der Displayverglasung.
Nach 4h reiner Fahrzeit erreichen wir um halb drei die Bar Bo in der stadtgewordenen Häßlichkeit Andalo inkl. freudigen Wiedertreffen mit Thomas. Nach einigen Panini und Bierchen geht dann unser anstrengendster Biketag mit 1.480 hm und 48,5 zu Ende.
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Wir starten um 09:26 in den neuen Tag. Thomas nimmt den direkten Weg nach Andalo über Mezzocorona und Fai della Paganella. Chris und ich machen uns auf zum Grauner Joch. 1000 hm bergauf, mal steil, mal steiler, aber dafür immer bergauf und mit tollen Blicken, für die wir zu wenig Zeit haben. Bis zum Kuhleger hinterm Joch brauchen wir nur zwei kleinen Verschnaufspausen. Beim T-Shirt Wechseln fällt mir auf, dass ich meine Lesebrille verloren habe. Da ich nicht daran glaube sie wiederzufinden, fahren wir weiter über leichte bis mittelschwere Trails, meist runter und manchmal wieder bergauf. Kurz vorm Refugio stärken wir uns während eines kurzen Regenschauers mit einem kleinen Bier, dann geht es über Betonrampen bergab. Das Refugio liegt mit fantastisch Blick auf der Predaia-Hochebene und lädt zum Relaxen ein. Zum Mittag bringen 5 Biker meine Brille mit und freuen sich über 5 Radler als Dankeschön. Und ein wenig später ist auch die Wiese fertig gemäht. So wäre Chris und mir der Nachmittag zum Chillen geblieben, aber die Unruhe treibt uns in einen kleinen Techniklehrgang, in dem ich viel von Chris lerne.
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